Berufsbild · Stand August 2026

Social Media Manager:in — das Berufsbild.

Social Media Manager:innen verantworten Planung, Umsetzung und Optimierung der digitalen Kommunikation eines Unternehmens auf Plattformen wie Instagram, LinkedIn, TikTok, Facebook und X. Seit 2024 gehört der Umgang mit KI-Werkzeugen zum Kern der Rolle: Content-Produktion, Targeting und Auswertung laufen KI-gestützt. Das AMS-Berufslexikon nennt für den Berufseinstieg € 2.320 bis € 2.810 brutto im Monat (Stand 2025) — bei vierzehn Gehältern rund € 32.500 bis € 39.300 im Jahr. Ausgebildet wird meist über einen berufsbegleitenden oder vierwöchigen Diplomlehrgang; in Wien lässt sich eine solche Ausbildung beim AMS einreichen.

  • Einstieg ab € 2.320 brutto/Monat
  • KI-Kompetenz erwartet
  • Ausbildung ab 4 Wochen
  • Beim AMS einreichbar

Aufgaben

Was der Beruf konkret umfasst.

Strategie und Content-Planung

Themen, Formate und Tonalität pro Plattform definieren und Unternehmensziele in konkrete Inhalte übersetzen.

Community Management

Kommentare beantworten, Diskussionen führen, Krisen abfedern — und daraus Erkenntnisse für die Strategie ziehen.

Performance Marketing und Ads

Meta Ads, LinkedIn Ads, TikTok-Kampagnen: Budgets planen, A/B-Tests fahren, Funnels und Attribution steuern.

Analyse und Reporting

KPIs festlegen, Google Analytics 4 und Plattform-Statistiken lesen, Reports schreiben, auf deren Basis entschieden wird.

Automatisierung mit KI

Content-Produktion mit Text- und Bild-KI beschleunigen, Workflows automatisieren — ohne dass die Marke austauschbar klingt.

SEO und GEO

Inhalte so aufbauen, dass sie in Google gefunden und von großen Sprachmodellen zitiert werden — ChatGPT, Perplexity, Gemini, AI Overviews.

Was sich geändert hat

KI hat den Beruf verschoben — nicht abgeschafft.

Wer 2026 in dieser Rolle arbeitet, muss mehr können als Beiträge einplanen. Fünf Kompetenzen entscheiden darüber, ob du ausführst oder gestaltest.

  1. 01

    Prompting und Output-Bewertung

    Briefings für ChatGPT, Claude oder Gemini formulieren — und sofort erkennen, wenn der Output austauschbar oder schlicht falsch ist.

  2. 02

    KI-gestützte Produktion

    Bild, Video, Audio und Text mit KI erzeugen und in einen markenkonformen Workflow einbetten.

  3. 03

    Tool-Stack zusammenstellen

    Aus einem überfüllten Markt die richtigen Werkzeuge wählen und zu einem System verbinden, das ohne dich weiterläuft.

  4. 04

    Daten interpretieren

    Nicht nur Zahlen abrufen, sondern Muster erkennen und daraus Empfehlungen ableiten, die jemand umsetzen kann.

  5. 05

    Verantwortung und Transparenz

    Kennzeichnung, Quellensorgfalt, Umgang mit synthetischen Inhalten — der Ruf der Marke hängt daran.

Gehalt

Was man in Österreich verdient.

€ 2.320–2.810

Einstieg, brutto im Monat

Angabe des AMS-Berufslexikons für Social-Media-ManagerIn, Stand 2025. Grundlage sind die Mindestgehälter der typisch anwendbaren Kollektivverträge — bei vierzehn Gehältern rund € 32.500 bis € 39.300 im Jahr.

darüber

Mit Berufserfahrung

Wie viel, hängt von Region, Branche, Unternehmensgröße und Schwerpunkt ab. Das AMS veröffentlicht dazu keine Zahlen, und wir nennen hier keine, die wir nicht belegen können.

Quelle der Einstiegszahl: AMS-Berufslexikon, Social-Media-ManagerIn, Stand 2025 — Bruttogehalt beim Berufseinstieg, Vollzeit, auf Basis der Mindestgehälter der typisch anwendbaren Kollektivverträge. Was tatsächlich gezahlt wird, liegt oft darüber und schwankt nach Region, Branche und Unternehmensgröße; für Wien tendenziell am oberen Rand. Zahlen für spätere Karrierestufen veröffentlicht das AMS nicht — wir nennen hier keine, die wir nicht belegen können.

Ausbildung

Wie man Social Media Manager:in wird.

Der Beruf ist nicht reglementiert — es gibt keinen Pflichtweg. Was die Branche erwartet, ist eine einschlägige Ausbildung mit Projektnachweis und ein Portfolio, das zeigt, dass du es kannst. Beides bekommst du bei uns in einem Durchgang.

Beim AMS einreichbar

Lehrgang für Einsteiger:innen

Story, Content und Brand — der erste Teil des Diplomlehrgangs

Dauer
4 Wochen · 45 UE
Zeiten
Mo + Di · 9:00–14:00
Format
hybrid: Präsenz in Wien oder live im Zoom-Meeting
Einstieg
fast jeden Montag

€ 1.200,–inkl. 20 % USt. · bei bewilligter AMS-Förderung € 0

Details ansehen
Beim AMS einreichbar

Lehrgang für Fortgeschrittene

SEO, Performance & E-Commerce — der zweite Teil des Diplomlehrgangs

Dauer
4 Wochen · 45 UE
Zeiten
Mi + Do · 9:00–14:00
Format
hybrid: Präsenz in Wien oder live im Zoom-Meeting
Einstieg
fast jeden Montag

€ 1.300,–inkl. 20 % USt. · bei bewilligter AMS-Förderung € 0

Details ansehen

FAQ

Häufige Fragen zum Beruf.

Was macht ein:e Social Media Manager:in mit KI-Schwerpunkt?
Sie plant, erstellt und steuert die digitale Kommunikation eines Unternehmens auf Plattformen wie Instagram, LinkedIn, TikTok und Facebook — unterstützt von KI-Werkzeugen für Content-Produktion, Targeting und Kampagnenoptimierung. Der Unterschied zur Rolle vor fünf Jahren: Die Produktion ist schneller geworden, die Verantwortung für Strategie und Qualität dafür größer.
Welche Voraussetzungen brauche ich?
Keine Programmierkenntnisse. Wichtig sind ein Gefühl für digitale Plattformen, Freude an Kommunikation und die Bereitschaft, sich laufend mit neuen Werkzeugen auseinanderzusetzen.
Was verdient man als Social Media Manager:in in Österreich?
Das AMS-Berufslexikon nennt für den Berufseinstieg € 2.320 bis € 2.810 brutto im Monat (Stand 2025) — bei vierzehn Gehältern rund € 32.500 bis € 39.300 im Jahr. Grundlage sind die Mindestgehälter der typisch anwendbaren Kollektivverträge, das tatsächliche Angebot liegt oft darüber. Für spätere Karrierestufen veröffentlicht das AMS keine Zahlen; sie hängen stark von Region, Branche, Unternehmensgröße und Schwerpunkt ab.
In welchen Branchen wird der Beruf gebraucht?
In Unternehmen aller Branchen, in Agenturen, im Non-Profit-Bereich oder selbstständig. Besonders gesucht sind Fachkräfte mit KI-Kompetenz im E-Commerce, in Bildung, Gesundheit und im politischen Umfeld.
Ist der Beruf zukunftssicher — oder ersetzt KI ihn?
KI ersetzt Produktionsschritte, nicht Verantwortung. Was automatisiert wird, ist das Erstellen von Varianten; was bleibt, ist die Entscheidung darüber, was gesagt wird, für wen und mit welchem Ziel. Wer beim reinen Ausführen bleibt, gerät unter Druck. Wer Strategie, Daten und Werkzeugauswahl beherrscht, wird gebraucht.
Wie wird man Social Media Manager:in?
Es gibt keinen gesetzlich geregelten Ausbildungsweg. In der Praxis erwartet die Branche eine einschlägige Ausbildung mit Projektnachweis plus ein Portfolio. Genau darauf ist unser vierwöchiger Diplomlehrgang ausgelegt: Handwerk lernen, an einem eigenen Projekt anwenden, mit Diplom und vorzeigbarer Arbeit abschließen.

Nächster Schritt

In vier Wochen ins Berufsbild.

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